Nach der unnötigen Auswärtsniederlage im Hinspiel hatte die Steinheimer Mannschaft einiges wiedergutzumachen! Nach ausgeglichener Anfangsphase erhöhte der TVS das Tempo und legte mächtig los. Gute Paraden durch Paul Dommer im Tor nutzten Klaus Nissle, Terbeck und Mack zu Kontern und brachten die Gastgeber so schnell mit 7:2 in Führung. Vöhringen nahm eine Auszeit, die dem Steinheimer Spielfluß aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil. Durch einen Rückraumkracher von Terbeck und schnell vorgetragenen Tempogegenstöße durch Mack, Mewitz und K.Nissle konnte der Vorsprung bis auf 11:3 ausgebaut werden. Und es waren gerade erst einmal 11 Minuten gespielt! Den Gästen aus Vöhringen war bis dahin kaum etwas Zählbares gelungen. Steinheims Trainer Kieser gönnte seiner Anfangsformation eine Verschnaufpause und wechselte nun munter durch. Während dieser Phase erzielte Vöhringen drei Tore in Folge zum 11:6. Thomas Nissle durchbrach diese Serie in der 15. Minute mit seinem Treffer zum 12:6. In der Folgezeit flachte das Spiel etwas ab. Die Gastgeber agierten in der Abwehr zu offensiv und die Durchschlagskraft i Angriff war nicht mehr so effektiv wie zu Beginn. Beim Stand von 18:14 ging es dann in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem Fehlschuss von Terbeck. Eine Zeigerumdrehung später machte er aber mit seinem Treffer aus dem Rückraum, genau in den Winkel, alles wieder wett. Schuler – inzwischen im Tor – zeigt gleich mit einer tollen Parade sein Können. Klaus Nissle kann diesen Ballgewinn mit etwas Glück zum 20:14 verwerten.  Die nächsten Minuten verliefen wieder ausgeglichener, bis zum 22:18 in der 38. Minute. Vöhringen nahm erneut eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. 
Die Gäste verkürzten durch einfache Treffer Tor um Tor. Der Vorsprung schmolz bis zur 43. Spielminute auf ein Tor zum 25:24 zusammen! Doch im Gegensatz zum Hinspiel kippte das Spiel nicht und die Gastgeber besannen sich auf ihren großen Kampfgeist. Allen voran der Kapitän Klaus Nissle, mit acht Treffern bester Steinheimer Torschütze. Terbeck aus dem Rückraum, Rau und Hungerbühler mit schönen Einzelaktionen und Kolb durch Siebenmeter brachten den TVS ins Spiel zurück. Dommer zurück im Tor stand die Abwehr auch wieder besser und im Angriff trafen Mewitz, Mack und Kovacs. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 32:26. Damit war die Partie gelaufen! Bis zum Schlusspfiff lieferten sich beide Teams noch einen offenen Schlagabtausch. Die letzten beiden Treffer erzielte “Ali“ Kieser, der innerhalb 30 Sekunden den Ball zweimal im gegnerischen Tor versenken konnte. Mit dem 38:31 Sieg schob sich der TVS in der Tabelle an Vöhringen auf den 4. Tabellenplatz vorbei!

TVS: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (5), Janik Eisele, Tobias Fitzke, Tobias Mewitz (7), Klaus Nissle (8), Dániel Kovács (1), Jan Philipp Terbeck (4), Thomas Nissle (3), Maximilian Rau (1), Andreas Kieser (1), Luca Kolb (3/2), Daniel Hungerbühler (2).

Nach undramatischen 60 Minuten gingen die Handballer des TV Steinheim gegen das Handballteam aus Uhingen-Holzhausen verdient mit 38:33 als Sieger vom Feld.

Nach zwei gehaltenen Bällen durch Dommer, führten die Gäste schnell mit 1:3, bevor Maximilian Rau die Latte zappeln lies, der Ball dennoch im Tor landete – 2:4 nach fünf Minuten. Die Hausherren platzierten einen Konter neben das Steinheimer Tor, die prompte Antwort mit dem 3:5 kam vom neunfachen Torschützen Terbeck. Spielführer Thomas Nissle und seine Mannen erarbeiteten sich nach nur zehn Minuten einen akzeptablen Vorsprung von fünf Toren und bewirkten zeitgleich eine gewisse Ratlosigkeit im Handballteam nahe der Fils. Trotz verpatzter Angriffe und einem nicht geahndeten Foul an Kovacs, blieben die Gäste in der Spur und verteidigten die Führung bis zum 8:13 (17.). Bei Spielergleichzahl setzte HT-Coach Almir Mekic einen siebten Feldspieler ein, den Albuchhandballern gelang es jedoch nicht, Würfe im unbesetzten Tor zu platzieren. Im Anschluss sahen die Schlachtenbummler waghalsige Pässe zwischen Klaus Nissle, der zuvor den Ball in Steinheims Abwehrreihen gefischt hatte, und Mack, woraus das 10:16 resultierte, bevor der „Noch-Steinheimer“ Terbeck den 17. Treffer nachlegte. Schön zu erkennen: Mit der agilen Abwehr der Hausherren hatten die Gäste von der Ostalb nur wenig Probleme, immer wieder landeten gewaltige Würfe in den Maschen. Ebenfalls eine Stärke am Samstagabend, das Konterspiel. Schnell auf Angriff umgeschaltet verwandelten die TV-Akteure die Würfe meist präzise im Tor, wie beispielsweise beim 12:20 (27.), wo gleich drei Steinheimer gemächlich und ohne Gegenwehr zum Konter liefen. Auch der junge Maximilian Herbrik, der aus der „Zweiten“ aufrückte, machte seine Sache am Kreis gut, der Wurf zum 13:22 kam zum Beispiel aus seinen Händen. Eine solide, jedoch völlig anders wirkende Abwehr als bei den Hausherren, gepaart mit guten Aktionen von Dommer ließen nur 14 Gegentreffer im ersten Durchgang zu. Das Torpolster ist bis zur Halbzeit auf acht gestiegen, beim 14:22 ging es in die Kabinen.

Zwar war ein Sieg nie in Gefahr, doch die TV-Handballer ließen die HT’ler in den zweiten dreißig Minuten nahe am Gleichstand schnuppern. Anfangs dominierten jedoch die Steinheimer. Durch Tore von Hungerbühler, Mack und Herbrik verschafften sich die Gäste den zehn-Tore-Vorsprung (15:25) nach 33 Minuten. Dieses Polster hielt über ein 20:28 und 24:29 bis Mitte der zweiten Hälfte an, fortan gelang es den Hausherren mit Unterstützung der Steinheimer, den einstigen, spielentscheidenden Vorsprung drastisch schwinden zu lassen. Gut sieben Minuten vor dem Schlussgong stand es auf dem Haldenberg nur noch 30:33. Der neu gewonnene Mut der Gastgeber konnte dem TV Steinheim jedoch nichts anhaben. Eisele und Mewitz sorgten für die erneute sechs-Tore-Führung (30:36). Die verbleibenden drei Minuten sollte nichts mehr anbrennen. Uhingen-Holzhausen witterte eine minimale Chance auf zumindest einen Punkt, was Steinheim jedoch zu Nichte machte. Die Reaktion: Ein Foulspiel an Terbeck – die Konsequenz war die Disqualifikation von HT-Spieler Lachenmayer in der Schlussminute, bevor Klaus Nissle den letzten Treffer per Siebenmeter zum 33:38 in den Maschen des gegnerischen Tors versenkte.

Ein unspektakulärer Handballabend in der Uhinger Haldenberghalle, bei dem der Sieg aus Steinheimer Sicht zu keiner Zeit in Gefahr war. Am kommenden Wochenende heißt es vorerst ein letztes Mal „Heimspiel in der Wentalhalle“, wo die TV-Handballer den SC Vöhringen begrüßen darf.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (2), Janik Eisele (4), Tobias Mewitz (6), Max Herbrik (2), Klaus Nissle (2/1), Dániel Kovács (1), Jan Philipp Terbeck (9), Thomas Nissle (1), Maximilian Rau (6/3), Andreas Kieser (1), Luca Kolb (1), Daniel Hungerbühler (3).

HT Uhingen-Holzhausen: Kevin Haas, Benjamin Hahnloser (8), Maximilian Schöppe (4), Thomas Mödinger (1), Fabian Weller, Daniel Thomsen, Michael Schüle, Volker Schempp (9), Jannis Reich (1), Cornelius Lachenmayer (6/4), Lukas Mäußnest (4).

Schiedsrichter: Lars Salles und Dominik Salles vom TGV 1823 Eintracht Beilstein.

Zeitstrafen: Vier gegen Steinheim, fünf gegen Uhingen-Holzhausen.

Disqualifikation: Cornelius Lachenmayer (60.)

Zuschauer: 150

Neun Spiele in Folge gingen die TV-Handballer als Sieger vom Feld. Gegen den souveränen HC Hohenems mussten sich die Gäste vom Albuch deutlich mit 30:21 geschlagen geben.

Unter wehenden Nationalfarben starteten die Albuchhandballer in das „Länderspiel“, gerieten jedoch schnell mit 2:1 und 6:2 in Rückstand. Während die gastgebendem „Emser“ sicher und torgefährlich agierten, wahr bei den Gästen auf Deutschland in Angriff und Abwehr eine deutliche Blockade zu erkennen. Mewitz verkürzte auf 6:3, bevor der Handballclub vom Vorarlberg nach 20 gespielten Minuten bereits 10:7 in Führung lag. Auch die sonst so sicheren Siebenmeterschützen der Grün-Weißen hatten einen schwarzen Tag, so ging ein Großteil der Strafwürfe weit neben das gegnerische Tor und Ex-SHB-Torhüter Ropoli konnte sich voll auf die Würfe aus dem Spielfluss widmen. Mack markierte den sechsten Treffer nach immerhin schon 23 gespielten Minuten, zu diesem Zeitpunkt jedoch hatten die Gastgeber bereits das Dutzend an Toren voll. Terbeck wuchtete das 14:9 in die Maschen, doch so richtig fanden die Steinheimer an diesem Abend in der drückend, engen Herrenriedhalle nicht ins Spiel. Beim Stand von 17:9 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Klaus Nissle per Doppelpack auf 18:11, kurze Zeit später dann Hungerbühler und Fitzke mit dem 21:13. Ein schier hoffnungsloses Rennen, doch zeigten die Gäste Kampfgeist, schließlich wollte man die „grüne Wand“ auf der Tribüne für die weite Reise belohnen. Während Tore aus Sicht der Steinheimer eher Mangelwahre waren, konnten die Zuschauer munter die Zeitstrafen zählen. Insgesamt 22 Mal zeigten die teils überforderten Schiedsrichter Zwei-Minuten, davon die Hälfte gegen die Gäste. Schlussendlich mussten Nissle und Terbeck auf die Tribüne, auf Seiten der Hohenemser traf es Sebastian Wolfgang. Beim 27:21 waren es noch zehn Minuten, den rund 300 Zuschauer war jedoch klar, dass die Tabellenführer ihren Vorsprung weiter ausbauen werden. Die verbliebende Spielzeit gelang es den gefrusteten Schützlingen um Trainer Kieser nicht mehr, Treffer zu erzielen. Geknickt aber verdient mussten die TV-Akteure die gut 180 Kilometer weite Heimreise antreten.

In der Osterpause heißt es nun Kopf frei bekommen und nach vorne zu schauen. Der Endspurt der Landesliga steht an, Steinheim empfängt am 08.04. in einem Sonntagsspiel den TV Altenstadt.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (4), Janik Eisele, Tobias Fitzke (1), Tobias Mewitz (2/1), Klaus Nissle (5/1), Dániel Kovács, Daniel Hungerbühler (4), Jan Philipp Terbeck (2), Thomas Nissle (1), Maximilian Rau (1), Andreas Kieser (1), Luca Kolb.

HC Hohenems: Rainer Nachbauer, Martin Banzer (4), Sandor Molnar (2), Dominik Wetzel (2), Michael Jochum (8/4), Christopher Winkler, Johannes Nicolussi, Gernot Watzl (5), Roland Ropoli, Sebastian Wolfgang, Kevin Jenni (2/1), Florian Wassel, Dilys Daugirdas (6/2), Simon Mathis (1).

Schiedsrichter: Dennis Bastian (HSG Fridingen/Mühlheim) und Stefan Schick (HSG Neckertal).

Zeitstrafen: Elf gegen Steinheim, elf gegen Hohenems.

Zuschauer: 300

Am vergangenen Sonntagabend hatten die Steinheimer Handballer die Chance auf einen weiteren Heimsieg, trennten sich schlussendlich jedoch mit 24:24 gegen den Tabellenzweiten aus Altenstadt.

Trotz des vorsommerlichen Sonntag, fanden gut 300 Zuschauer den Weg in die Wentalhalle. Die Kontrahenten boten einen offenen Schlagabtausch in einer hitzigen Partie. Klaus Nissle brachte seine Farben in Front, bevor Hungerbühler nach einer Minute zur 2:1 Führung nachlegte. Anstatt den dritten Treffer zu markieren, trafen die Namensvetter aus Altenstadt zum 3:2 Anschluss. Wenige Augenblicke später verwandelte Rau einen seiner insgesamt sieben Strafwürfe von der Siebenmeterlinie. Die Zeichen standen „auf Sturm“ – bereits in der Anfangsphase war die Gangart hart. Mewitz stellte den Ausgleich zum 5:5 her, zuvor fing Klaus Nissle einen Pass der Altenstadter ab. Geburtstagskind Terbeck knallte einen Wurf an die Latte, glücklicherweise ging die Kugel hinter die Torlinie. Nach gut einer viertel Stunde setzten sich die Hausherren mit 11:8 ab, doch nach dem 12:9 von Eisele meldeten sich die Gäste mit dem 12:11-Anschlusstreffer zurück. Nach torlosen Angriffen auf beide Seiten beendete Kovacs die „Durststrecke“ mit seinem Tor zum 13:11 nach zwanzig Minuten. Wieder waren es drei Tore Vorsprung (14:11), doch der Truppe um Trainer Kieser gelang es an diesem Abend nicht, diesen zu halten. Nach einem gewieften Tor des TVA glichen diese per Siebenmeter aus. Beim Stand vom 16:16 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte blieb bis zum Ende spannend. Spielführer Thomas Nissle und Rau sorgten für die ersten Treffer des zweiten Durchgangs, bevor Kieser ein sehenswertes Tor aus der Drehung gelang – 21:20 nach 43 Minuten. Die Hausherren entschieden einen langwierigen Angriffsversuch der Geislinger Vorstädter für sich, der Ballgewinn blieb jedoch ohne zählbares – im Gegenzug 22:23 der Gäste. Eisele stellte die kurzweilige 24:23-Führung nach einem Treffer von außen her, Dommer parierte kurz darauf einen Siebenmeter und hielt sein Team gemeinsam mit Torwartkollege Schuler im Spiel. Wieder mussten die Zuschauer einige Augenblicke auf weitere Treffer warten, weder Steinheim noch den Gästen gelang ein Treffer. Nach knapp 54 Minuten stellte Eisele die 24:23 Führung her, ehe Altenstadt gut fünf Minuten vor dem Schlusspfiff zum 24:24 ausglich. Mit Beginn der letzten Spielminute waren die Hausherren in Ballbesitz, die folgende Auszeit von Sebi Kieser sorgte am Zeitnehmertisch für Tumult, da die Gäste der Meinung waren, die grüne Karte wäre nicht ordnungsgemäß gelegt worden. Auch diese Situation lösten die sehr jungen Schiedsrichter mit Bravour. Nach einem Foulspiel an Klaus Nissle sollte der Freiwurf direkt ausgeführt werden, dies gelang nicht – glücklicherweise blieb es bei der Punkteteilung, da der letzte Angriffsversuch des TVA nicht gelang.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack, Janik Eisele (3), Tobias Fitzke (2), Tobias Mewitz (2), Klaus Nissle (1), Dániel Kovács (1), Jan Philipp Terbeck (2), Thomas Nissle (1), Maximilian Rau (7/7), Andreas Kieser (1), Luca Kolb (1), Daniel Hungerbühler (3).

Gegner: Marco Härringer, Maximilian Pilz, Axel Bottek (2), Piotr Bielec (8), Simon Knosp (2), Oliver Köppel (2), Tarkan Girgin (5/4), Inout Torica, Robin Veil (1), Moritz Veil, Jörn Bausch (4), Lucian Andrei Bot, Micha Bottek, Martin Heer.

Schiedsrichter: Markus Hehn und Felix Mayer vom VfL Pfullingen.

Zeitstrafen: Zwei gegen Steinheim, drei gegen Altenstadt.

Zuschauer: 330

Zwar war es kein Leckerbissen für die Zuschauer, doch zählen am Ende die zwei verdienten Punkte, beim 36:29-Sieg der Steinheimer Handballer gegen die blau-weißen aus Feldkirch.

Schnell gerieten die Albuchhandballer zu Beginn mit 0:4 und 2:6 ins Hintertreffen, doch nach zehn gespielten Minuten stellte Terbeck nach Toren durch Kolb und Mack den 6:6 Ausgleich her. Im Anschluss nutzte Mewitz eine Lücke, markierte mit einem unscheinbar wirkenden Wurf den erneuten Gleichstand – 7:7. Während die Gäste vom Vorarlberg ihre Angriffe ruhig aufbauten, setzten die gastgebende Albuch-Sieben auf Tempohandball. Nach dem „Double“ von Eisele legte Rau zum 10:7 Zwischenstand nach. Doch die Gegner aus Österreich konterten mit Treffern von Franz und Urgestein Hintringer, was erneut für ausgeglichene Verhältnisse sorgte – 11:11 nach 20. Minuten. Dommer hatte am vergangenen Samstag nur wenig Glück, seine Frontmänner jedoch sorgten ebenfalls für Wurfmöglichkeiten, welche die „Austria-Handballer“ für sich nutzen. Nach zögerlichem Abtasten war es keiner der beiden Mannschaften möglich, sich mit einem Torvorsprung abzusetzen. Nach der kurzweiligen 16:15 Führung ging, es beim Gleichstand von 17:17 in die Katakomben der Wentalhalle.

Der Auftakt der TV’ler war nach Maß – 23 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Hungerbühler zum 18:17. Sowieso war es wieder ein Samstag der Nachwuchs-Talenete, Kolb, welcher eine super Leistung zeigte, Hungerbühler und Rau trugen sich allesamt mit fünf Treffern in die Torschützenliste ein, gefolgt von Eisele mit vier Toren. Fortan präsentierten sich die Gastgeber souveräner und setzten sich bis zur 46. Minute mit 28:23 ab. Beim 30:24 durch Mewitz galt es noch gut elf Minuten zu überstehen. Schon immer geprägt waren „die Länderspiele“ von einer gesunden, dennoch fairen Härte, so auch dieses Mal. Doch die Gastgeber wollten sich diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen. Schlussendlich trennten sich die Mannschaften beim deutlichen Stand von 36:29, entsprechend ließ sich die Mannschaft von Trainer Kieser in der Wentalhalle feiern.

Kommendes Wochenende geht es für die TV’ler auf weite Reise. Nissle & Co. gastieren beim Tabellenführer, dem HC Hohenems, welche am Samstag „nur“ ein Unentschieden gegen die SG Kuchen-Gingen mit nach Hause nehmen konnten.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (2), Jani Eisele (4), Tobias Fitzke (1), Tobias Mewitz (5/2), Klaus Nissle, Dániel Kovács, Jan Philipp Terbeck (5), Thomas Nissle (4), Maximilian Rau (5), Andreas Kieser, Luca Kolb (5/1), Daniel Hungerbühler (5).

BW Feldkirch: Dorian Zganec (1), Baris Kutluana (2), Florian Hintringer (6), Thomas Erlacher (3), Istvan Kallai, Daniel Versluis (2), Philipp Franz (6/2), Akos Balogh, Lars Springhetti (8/2), Jakob Appelt, Zoran Obradovic (1)..

Schiedsrichter: Nicolas Ziegler und Florian Glatthar vom TSV Schmiden 1902.

Zeitstrafen: Vier gegen Steinheim, vier gegen Feldkirch.

Zuschauer: 310